Das Labyrinth von London: (Alex Verus, Band 1) von Benedict Jaka


Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!

Nein, es ist nicht Harry Potter 2. Es ist was tolles anderes. Für mich ein echter Lesespaß. Wieso erfahrt ihr sofort.
Zu Anfang lernen wir unseren Protagonisten, Alex Versus kennen. Dieser hat sich mehr oder weniger aus den Kreisen der Schwarzmagier und denen des Rates zurückgezogen. So erscheint er auch zunächst ein wenig ruhig, fast schon schüchtern. Das täuscht aber, denn Alex nutzt vielmehr seine Gabe um allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen oder zu sehen, das er keinen Schaden nimmt. Er ist sozusagen ein Einzelgänger, der sich mit seinem Leben als solcher arrangiert hat. Das er trotzdem kein ruhiges Leben führt, wird klar als seine Bekannte Luna, ein Artefakt vorbei bringt hinter dem alle her sind. Und bevor man sieht ist Alex gezwungen aus sich herauszugehen und all seine Fähigkeiten einzusetzen. Dabei mochte ich das er kein Charakter ist dem gleich alles in den Schoss fällt, er leidet noch immer unter einigen Aspekten seiner Vergangenheit und versucht sich so gut es geht aus allem rauszuhalten. Im weiteren Verlauf des Buches wächst er aber immer mehr über sich hinaus und man sieht, das in Alex eine starke, hilfsbereite und auch mächtige Persönlichkeit steckt.
Aber auch die zweite wichtige Person, Luna, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist mit einem Fluch belegt der einen großen Einfluss auf ihr Leben nimmt. Trotzdem ist auch sie eine nette und mir sympathische Figur gewesen. Sie ist trotz ihreres Handicaps nicht gerade unsicher, im Gegenteil. Sie steht hinter Alex und er merkt auch schnell, das in ihr mehr steckt als nur eine junge Frau. Ich mochte auch ihre Reaktion auf die besondere Schneiderin. Ich persönlich wäre schreiend weggelaufen, Luna nicht.
Die Handlung ist auch spannend und bietet zahlreiche Wendungen die ich nicht immer so vorausgesehen habe. Das macht aber nichts, denn ich mag Überraschungen. Auch Alex`s Probleme mit beiden Seiten der Magier fand ich interessant und nachvollziehbar. Wie er sich auch entscheidet, es scheint immer falsch oder gefährlich zu sein und das machte das Lesen gleich noch spannender. Es fehlte weder an reichlich Action, noch an zahlreichen Gegnern und einigen Figuren, die richtig interessant waren. Dazu verlieh das Setting mit London dem ganzen Buch einen gewissen Charme. Ich mochte die tollen Ortsbeschreibungen, die teilweise recht ins Detail gingen.

Natürlich wäre ein Buch so voller Magie nur halb so toll, gäbe es nicht auch noch magische Wesen. Hier gibt es einige davon. Zum Beispiel ein Elementar namens dreizehn das nahezu unzerstörbar scheint oder auch Starbreeze. Starbreeze ist ein Luftelementar und lockert die Szenen gut auf, fand ich. Die Schneiderin will ich auch noch mal erwähnen, aber was sie ist lest ihr lieber selber. Es macht auf jeden Fall richtig Spaß dieses Buch zu lesen und die Figuren und Wesen kennen zulernen.
Alles was man von einem tollen Fantasybuch erwartet bekommt man hier geboten. Interessante Charaktere, eine spannende Handlung mit Konflikten und Wendungen und klasse Nebencharaktere. Dazu kommt, das der Schreibstil des Autors einen locker durch die Seiten lesen lässt. Also für mich ist sowas immer ein großes Plus. Ich persönlich mag Alex und Luna als Charaktere sehr und hoffe das es bald einen neuen Teil mit weiteren Abenteuern geben wird.

Die Brücke der Gezeiten 8 – Die Rückkehr der Flut von David Hair

Fantastische Welten, epische Abenteuer und mitreißende Helden: Das große Finale der Saga ist endlich da!
Das Ende der Mondflut rückt immer näher und der grausame Kaiser Constant zieht alle Kräfte zusammen, um endlich die totale Macht an sich zu reißen. Alaron und Ramita haben nur noch wenig Zeit, die Katastrophe zu verhindern. Zugleich müssen sie Ramitas Sohn, den Nachkommen des mächtigen Magiers Antonin Meiros, beschützen. Die Zeit ist gekommen, das Aszendenz-Ritual zu vollziehen, und neue Mächte machen sich bereit, Urte zu regieren. Diese können den Frieden bringen – oder ewige Verdammnis. Die Entscheidung muss fallen, bevor die Leviathanbrücke in den Fluten des Ozeans versinken wird.


Endlich ist er da der letzte Teil der Buchreihe. Und jetzt erzähle ich euch wie mir dieser Teil und sein Ende gefallen hat.
Alles beginnt zunächst mit einer kleinen Einführung am Buchanfang, so das der Leser gleich wieder in die Geschichte findet. Das finde ich persönlich gut, weil man gerade bei größeren Buchreihen oft mal was vergessen kann. Danach flogt ein Prolog und dann geht es auch schon los.

Ich möchte an dieser Stelle dieses mal weniger zur Handlung verraten, es ist der letzte Band und da spoilert man versehentlich mehr als man sollte. Dafür gibt es aber wie schon gewohnt, ein Wiedersehen mit Charakteren die man schon aus den Vor-Bänden kennt. Natürlich sind auch dieses mal wieder Ellen, Alaron, Ramita und Co wieder mit von der Partie. Ich denke hier ist es auch mal an der Zeit noch ein paar Worte zu Ramita zu sagen, denn sie hat sich für mich im Buch am meisten entwickelt. Sie war zu Beginn der Reihe eher ruhig und man hatte den Eindruck, auch schwach. Aber das hat sich von Buch zu Buch geändert und nun steht dem Leser eine starke Persönlichkeit gegenüber die noch dazu sehr sympatisch ist. Ich mochte sie sehr gerne, sie hat gekämpft, gelitten und ist immer wieder aufgestanden und hat weitergemacht. Für mich eine tolle weibliche Heldin.

Ihr männlicher Pendant ist für mich Alaron. Auch er hat sich rausgemacht. War er erst der Magier dem man nicht so wirklich viel zugetraut hätte, so hat er sich auch richtig gesteigert und ist noch dazu mächtig geworden. Was ich toll an ihm fand war das er trotz alledem auch liebenswürdig blieb.

Zur Handlung: für mich wurde mit dem vorliegenden Band die Reihe zufriedenstellend abgeschlossen. Alle wichtigen Fragen wurden beantwortet und zurück blieb das Gefühl, das mir die Reihe trotzdem fehlen wird. Ich hab sie gerne gelesen, ich mochte die vielen Irrungen und Wirrungen die Wendungen und natürlich die Charaktere. ein wenig schade finde ich es aber das man nicht über die anderen Charaktere lesen konnte wie es weitergeht. Ellen zum Beispiel ist ja auch eine Figur die viele Facetten gezeigt hat. Das ist aber auch der Grund weswegen ich in Gedanken einen Stern abgezogen habe.

Der Schreibstil ist wie immer sehr zur Geschichte passend. David Hair versteht es mit Worten Welten lebendig vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen. Ebenso wie er tolle Charaktere erschafft mit denen man mitfiebern kann. Hier gibt es für mich keinerlei Kritik.

Wer eine tolle Buchreihe mit einer wirklich guten und interessanten Handlung und interessanten Charakteren sucht kann gerne eine Blick riskieren. Ich persönlich habe die Buchreihe sehr gerne gelesen und hoffe das der Autor bald wieder mit einer neuen Geschichte von sich hören lässt.

 

Perfect Girlfriend – Du weißt, du liebst mich von Karen Hamilton


Sie ist die perfekte Freundin. Sie würde alles für dich tun… Du kannst ihr nicht entkommen.
Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt – und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss …

Wow, was für ein unglaublich toller Thriller. Bin begeistert. Warum erzähle ich Euch sofort.
Anfangs dachte ich mir, okay das wird so eines der Bücher sein, bei dem man schon alles richtig voraussehen kann, aber da lag ich richtig falsch.
Beginnen wir mal mit Elisabeth die sich nach ihrer Trennung nun Juliette, nennt. Der Name ist für die junge Frau von ganz besonderer Bedeutung, er symbolisiert ihren Neuanfang und leitet auch gleichzeitig ihren Plan ein, der vorsieht ihren Ex zurückzugewinnen. Denn was dieser offenbar nicht weiß ist, das er sie ja noch liebt. Und daran hält Juliette ganz fest. Die Tatsache, das man das Buch aus ihrer Perspektive heraus liest, lässt den Leser dabei sehr nahe an ihr sein. Wir bekommen erklärt wieso sie so denkt, und ja, ein Stück weit kann man es ja nachvollziehen. Aber das ist auch nur am Anfang so, denn dann bemerkt man ziemlich schnell, das Juliette sich an eine Vision klammert die es so nicht mehr geben wird.
Beeindruckend empfand ich es beim Lesen, wie sie immer wieder versucht selbst schon kriminelle Vorgehensweisen als legitim abzutun. Das hat mich ein wenig schockiert, während ich ihren verbissenen Ehrgeiz schon fast bewundernswert fand. Hat sie sich doch zur Stewardess hochgearbeitet, sich eine neue Bleibe gesucht usw. Also eigentlich ihr Leben soweit umgekrempelt, das sie es auch ohne IHN hätte weiterleben. Doch Juliette ist nun mal nicht wie wir. Und das brachte auch gleichzeitig die Spannung in die Geschichte.

Beim Lesen weiß man das sie krank ist, das alles was sie tut nicht gut enden wird. Wir lesen wie sie sich selbst immer mehr in ihrer Fantasie-Vorstellung verirrt und das zieht sich durch das ganze Buch. Zum einen tut sie einem leid und zum anderen kann man nicht anders als weiterlesen. Was mich beeindruckt hat ist wie die ganze Vergangenheit sich mit in die Geschichte hineinspielt. Es hat alles seinen Sinn und man kann nachvollziehen was die junge Frau aus der Spur gebracht hat. Ich mochte Juliette, auch wenn ich nicht alles was sie tat gutheißen kann, so kann ich sie doch verstehen.

Zum Schreibstil, ich fand ihn zum Roman passend. Stellenweise wirkt er ein wenig kühl aber für mich passte das alles wirklich gut zur Geschichte. Auch das das Buch aus der Ich-Perspektive heraus geschrieben ist, finde ich gut.
Es gibt Thriller die vor Action knistern, bei denen jede Seite Spannung verspricht. Dieser hier überzeugt mehr durch seine ruhige, subtile Erzählweise die mich als Leser in ihren Bann gezogen hat. Dazu kommt, das die Hauptfigur eine eigentlich liebenswerte Person hätte sein können, währe sie nicht krank. Mir hat es gut gefallen wie sich Juliette immer wieder versucht hat sich alles schön zu reden. Das Ende jedoch hat mich ehrlich überrascht, das hätte ich so nicht ganz vermutet. Für Leser die gerne Thriller lesen bei denen es mehr um die Hauptfigur geht, ist das Buch sicher einen Blick wert.

Lonley Planets Abenteuer Atlas

Wo findet der Abenteurer in dir sein nächstes Ziel? Klettern, Mountainbiken, Kajakfahren, Surfen, Trailrunning, Ski oder Paragliding: Dieser Outdoor-Guide ist randvoll mit Action und Naturerlebnissen in über 150 Ländern.
Spektakuläre Fotos, Karten, Interviews mit den Szenestars – ein Best of von ausgewiesenen Outdoor-Experten, das schon beim Lesen den Puls steigen lässt. Egal, ob Backpacker oder Comfort Traveller, ob Outdoor-Neuling oder Adrenalinjunkie: Mit diesem Atlas gehört dir die ganze Welt der Abenteuer! Die Bibel für travelbegeisterte Outdoorer.
Einfach mal raus in die Welt. Das Abenteuer suchen und neues erleben.
336 Seiten geballt voller Länder die zum aktiven „mitmachen“ einladen. Ob Wandern, Radfahren, Kanufahren usw. In diesem Buch findet man so ziemlich alles was man Outdoor machen kann. Zunächst erhält der Leser eine Erklärung zu den einzelnen Symbolen im Buch, den die finden sich auf jeder Seiten und klären auf ob man dort zB. Paddeln oder eher Skifahren kann. Dann geht es schon los und man landet bei dem ersten Land „Afghanistan“. Das hat allerdings nicht sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. In nur einer viertel Seite erfährt man hier meiner Meinung nach viel zu wenig über dieses Land. Auch das Bild dazu kam nicht sonderlich gut weg, hier hätte ich mir dann doch mehr von der Landschaft gewünscht und nicht von den Menschen.

Andorra und Angola haben aber noch nicht einmal ein Bild bekommen, dafür aber kurze Erklärungen was man am Besten nicht verpassen sollte und was für Sportarten möglich sind. das finde ich persönlich ein wenig schade, denn ich finde Bilder gehören einfach dazu. Und vor allem in einem „Best of“. Zu den Bilder möchte ich aber auch noch was sagen, ich finde es okay das sie alle Menschen zeigen die entweder gerade Sport betreiben oder einfach nur da sind. Hier wäre es schöner gewesen, wenn man welche ausgesucht hätte bei denen nur die Umgebung gezeigt wird. Man möchte sich ja selber Vorstellungen machen. Da stört das ein klein wenig.

Was mir auch ein wenig sauer aufgestoßen ist, ist das manche Länder eher lieblos abgehandelt wurden. Zum Beispiel Thailand. Zwei Seiten und das wars? Dazu 1 Bild das die gesamte Seite füllt. Ehem, das ist nur mal als Beispiel genommen aber ehrlich. Das Land hat viel mehr zu bieten. Das ist schon etwas unfair. Deutschland selber kam auch nicht so viel besser weg. Also ich will nicht viel sagen, die Aufmachung ist ja toll und man kann das Buch gut ansehen, aber so richtig gepackt hat es mich leider nicht. Da hätte man die Weltkugel am besten aufgeteilt und das „Best of“ in mehrere Teile gepackt, dazu mehr Infos und Bilder und alles wäre super.
Die Qulität der Seiten ist jedoch klasse und auch die restliche Aufmachung. Es ist schon ein schönes Buch, das ja, aber mir persönlich fehlt da noch einiges um es zu einem „Super-Buch“ zu machen. Man bekommt einen ersten Einblick was man wo machen kann, tiefer gehende Informationen fehlen leider. Schade.

Sprachführer Französisch

Einfach kurz nach dem Weg fragen? Einen netten Plausch mit Einheimischen führen? Die exotische Speisekarte im Restaurant verstehen? Auch in Notfällen blitzschnell reagieren können? In all diesen Situationen ist der MARCO POLO Sprachführer Französisch der beste Begleiter für Ihren Urlaub. Nach Reisethemen geordnet, gibt der Sprachführer schnelle Orientierung und sorgt dafür, dass Sie in jeder Situation die richtigen Worte parat haben und mitreden können. Für das ganz leichte Gepäck ist der heraustrennbare Spickzettel mit den allerwichtigsten Wendungen perfekt. Und sollten Sie doch mal sprachlos sein: Da helfen die praktischen Zeigebilder ganz unkompliziert weiter.
Wenn man Urlaub in einem fremden Land machen will, dann sollte man schon ein paar Wörter der Landessprache beherrschen. Ich persönlich finde es einfach ein tolles Urlaubserlebnis wenn man dann auch „verstanden“ wird. Noch besser ist es wenn man die Sprache sowieso lernen will und dazu in das entsprechende Land reist. Aber auch wenn man nur dort Urlaub machen möchte, sind ein paar Wörter in der Landessprache immer toll.

Mit diesem kleinen und handlichen Büchlein ist man meiner Meinung nach gut beraten. Gleich wenn man es aufschlägt fällt einem der heraustrennbare „Spickzettel“ auf der die wichtigsten Redewendungen parat hält und der in jeden Geldbeutel oder Hosentasche passt. Das finde ich persönlich ja schon echt super. Aber der Sprachführer bietet noch viel mehr.
Schon auf der ersten Seite hat man eine tolle Übersicht bei der man sich schnell auf die gewünschte Seite blättern kann.

Andererseits, wenn man sich so gar nicht traut die fremden Wörter auszusprechen gibt es die sogenannten Zeigebilder, die einem weiterhelfen. Zum Beispiel die Farben und Stoffe, Essen und Trinken und viele andere. Daneben findet man auch das Alphabet, die Aussprache des Wortes steht immer dabei. Ist man gerade bei der Reiseplanung, finden sich hier auch gleich die spezifischen Fragen dazu. Das erleichtert schon einiges.
Natürlich ist das längst noch nicht alles, zu den wichigesten Themen finden sich in diesem Büchlein die wichtigsten Redewendungen und nebenbei gibt es noch Insider Tips wie zum Beispiel ob und was man dem Gastgeber mitbringt ect.

Was ich persönlich ganz klasse finde ist das auch der sogenannte Slang mit im Buch gelandet ist. Es ist nun mal einfach auch so das man beim Ausgehen nicht immer nur das „Buch-Französisch“ zu hören bekommt. Dann ist es schon mal ganz gut ob das Gegenüber gerade vorschlägt zu knutschen oder ähnliches.
Etwas weiter hinten im Buch gibt es dann noch einmal eine Zusammenfassung von A-Z, ein Wörterbuch und ein „Bloss nicht“, die alles super abrunden.

Für mich persönlich ist der Sprachführer ein kleines High light und ich kann jedem der nicht so der jeweiligen Sprache mächtig ist, das Büchlein empfehlen. Wenn man nicht so gut in französisch und Co ist, kann man auch auf die enthaltenen Bilder zeigen. Den Sprachführer gibt es noch in vielen anderen Sprachen wie zum Bespiel auch Englisch, Italienisch usw.

52 kleine & große Eskapaden in und Rund um München von Nadine Ormo

Abstecher. Ausflüge. Miniurlaube.
Ob wandern, radeln, paddeln oder in aller Ruhe die Natur genießen: 52 kleine und große Eskapaden machen Lust, die schönsten Ecken in und um München zu entdecken. Für wenige Stunden, einen Tag oder ein Wochenende – unwiderstehliche Ausflüge ins Grüne warten. Seen sammeln, auf dem Eis tanzen oder Probepilgern, es ist so einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!
München ist ja schon an und für sich eine Reise Wert, denn es gibt einfach sehr viel zu sehen. Das es aber nur die Spitze des berühmten Eisberges ist, was man dort so kennt habe ich mir diesen Reiseführer mal angesehen und bin richtig begeistert. Auf 232 Seiten erhält man geballte Information die einem München und seine schöne Umgebung näher bringen. 

Gleich zu beginn fällt auf, das Buch wurde richtig ansprechend Designed. Ich mag die oben abgerundeten Ecken und die tollen, mit Handlettering gestalteten Seiten. super fand ich auch, das bereits im Inhaltsverzeichnis übersichtlich dargestellt wurde wie lange in etwa so ein Ausflug dauert. Die Einteilung umfasst Abstecher von 4 Stunden, Tagesausflügen und dem Wochenendausflug. so kann sich der Leser bereits hier einen ersten Überblick verschaffen.

Was mir persönlich gleich ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen tollen Bilder die zum jeweiligen Ausflugsziel gehören. Dazu beschreibt die Autorin unterhaltend alles was es über den gewünschten Ort zu wissen gibt. Ich persönlich fand das toll, das ich es so empfand als würde mir eine gute Freundin von meinem Urlaubsziel berichten und mir alles wichtige dazu vermitteln. Dazu bekommt im Buch jeder Ausflugsort ca 4 Seiten Platz . Dort gibt es neben dem eben angesprochenem Text auch noch weitere  Informationen wie zum Beispiel Hinweise auf die Werbepräsenz des Ortes, die Anfahrtswege, wie lange man ca. unterwegs ist, die Beste Zeit um dort zu sein und was man sich am Besten mitnehmen sollte. Ein kleiner Kartenausschnitt verdeutlicht das Ganze noch zusätzlich.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, außer der schon angesprochenen tollen Handlettering- Aufmachung mittendrin, ist das die Reiseziele auch nach den Jahreszeiten ausgesucht wurden. So hat der geneigte Reisende zu jeder Jahreszeit die Möglichkeit sich eine Unternehmung auszusuchen. Am Schluss des Reiseführers findet sich dann noch eine Übersicht mit Karten, Tipps was sonst noch „Gut zu wissen “ ist und ein QR Code mit dem man sich die ganzen Touren auch ausdrucken kann.
Für alle die Lust haben München und seine wirklich reichhaltige Umgebung zu erkunden ist dieser Reiseführer echt empfehlenswert. Man bekommt wirklich für jeden Geschmack etwas angeboten. Sei es nun entspanntes Wandern oder einen Hauch Abenteuer. Für mich ist dieses Büchlein bei meinem nächsten München-Besuch mit dabei. Und für all jene die sich erst noch einen tollen Ausflugsort suchen müssen, ist dieser Reiseführer echt top. Den Reiseführer gibt es aber nicht nur für München, Harz, Stuttgard, Hamburg , Berlin und noch viele andere Tolle Orte sind ebenfalls erhältlich.

 

Najaden – Siegel des Meeres – Heike Knauber

Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird.

Najaden. Das Siegel des Meeres von Heike Knauber

Ganz ehrlich, ich war mir nicht sicher ob ich vom „Meeres-Setting“ begeistert sein würde. Aber schon nach den ersten zehn Seiten wusste ich das ich dieses Buch liebe. Es war praktisch Liebe auf den ersten Blick :) Warum verrate ich euch natürlich auch gleich.

Ich beginne mit der Handlung: hier hat mich das Setting gleich in seinen Bann gezogen. Zuerst geht es an Land richtig hoch her, dann wird man unvermittelt hinab gezogen in die Tiefen Weiten des Meeres und lernt die sogenannten Najaden kennen. Aber nicht nur die, es gibt Wesen, die so mächtig sind, das sie unter Verschluss gehalten werden müssen. Und in mitten allem steht Meliaè. Sie droht zum Spielball zwischen Sayaf und seinem Bruder Khayam zu werden. Doch das ist längst nicht alles, denn Meliaé trägt das najadische Erbe in sich und das lässt sich nicht lange verbergen.

Die Charaktere: Alles beginnt mit einem schlimmen Ereignis bei dem wir auch gleich die vierzehnjährige Meliaè kennen lernen. Zu diesem Zeitpunkt ist sie noch wie jedes andere Mädchen in diesem Alter und verhält sich mittendrin auch so. Aber das bleibt nicht sehr lange so. In ihr steckt nämlich nicht nur eine besondere Art von Magie, sie wächst auch immer mehr über sich hinaus. Ich muss echt sagen das ich Meliaé von Anfang an mochte. Sie ist keine Heldin der immer alles gelingt, sie hat Ängste und auch Selbstzweifel, doch sie ist auch kämpferisch, mutig und lässt sich nicht einfach so ruhigstellen.
Sayaf ist der zweite im Bunde den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich weis auch nicht wieso, aber er war mir gleich sympatisch. Sicher liegt es auch mit daran, das er Meliaè nichts böses will. Als Prinz liegt ihm natürlich seine Heimat sehr am Herzen, er ist aber nicht so kalt, das er dafür alles opfern würde. Man liest auch, das Sayaf kein Engel ist, aber im Kern ist er gut und das überwiegt bei ihm . Ganz anders als bei seinem Bruder, dem Kronprinzen Khayam. Was hab ich den Kerl gehasst. Er geht über Leichen, ihm bedeutet nur er selbst was. Für seine Ziele tut er alles. Nein also den mochte ich nicht.
Meltiades konnte ich auch nicht so richtig einschätzen, aber schließlich und endlich wurde ich doch noch warm mit ihm. Auch wenn er mir ein wenig zwielichtig vorkam. Aber wenn ihr das Buch lest, wisst ihr auch wieso er so ist. Er, aber auch die vielen Nebencharaktere sind alle wirklich sehr wunderbar facettenreich gestaltet und bringen tiefe ins Buch.

Besonders toll fand ich auch die Aspekte der griechischen Mythologie, die Heike Knauber wirklich sehr gut mit der Handlung verwoben hat. Für mich entstand schon beim Lesen ein wunderschönes Bild, von den geheimnisvollen Najaden und ihren Gegenspielern. Zum Schreibstil nur soviel; Frau Knauber schafft es, eine ganze Welt so detailliert und schön vor dem geistigen Auge des Lesers aufzubauen, das es eine wahre Freude ist dieses Buch zu lesen. Ich habe diese Geschichte von Anfang bis Ende geliebt. Man bekommt wirklich viel geboten; eine fantastische Geschichte, Liebe, eine tolle Handlung und ein traumhaftes Setting. Am liebsten wäre mir wenn es da noch einen Teil davon geben würde, denn ich lasse diese Welt der Najaden jetzt einfach nur ungern wieder los. Ich würde am liebsten gleich wieder eintauchen und wenn ihr auch Lust auf eine Geschichte habt die mal nicht mit Elfen und Co zu tun hat, aber voller schöner Fantasie ist, dann wäre dieses Buch mein Tipp für euch. Für mich ist es ein neues Lieblingsbuch

Die Tochter des Magiers – Torsten Fink

Maru ist von Geburt an eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in der Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie eines Tages an den skrupellosen Grabräuber Tasil verkauft wird – der Maru als Marionette in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch der uralte Dämon Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau. Denn Utukku hat erkannt, dass in den Adern der Sklavin das Blut der mächtigen Magier der Sümpfe fließt …

Coverbild: Bloggerportal,

Kennt ihr das? Ihr schnappt Euch ein Buch, lest es und bleibt am Ende mit einem zwiespaltigen Gefühl zurück. Genauso ging es mir mit diesem Buch. Das es eine Trilogie ist, gehe ich zunächst aber auf die einzelnen Bände ein, dann erkläre ich Euch wieso dem so ist.
Maru lernen wir gleich in ihrer Rolle als Sklavin kennen. Sie ist dadurch natürlich geprägt worden. Zu Beginn wirkt sie eher schüchtern, tut aber dann schnell auf. Man hat mitleid mit ihr, möchte sie im weiteren Buchverlauf aber wirklich gerne öfters mal schütteln. Sie kam mir echt sehr oft wie eine willenlose Marionette von Tasil vor. Nichts hinterfragt sie, vielmehr erfüllt sie alles immer ohne sich größere Gedanken zu machen. Es wirkte daher oft auf mich als wäre sie nicht mehr als ein Püppchen das brav für den zwielichtigen Tasil tanzt, wann immer dieser an der unsichtbaren Strippe zieht. Leider gab es dazu im Buch auch Szenen die ich ihr einfach nicht abgekauft habe, wer bleibt denn in so jungen Jahren angesichts einer Verfolgung von bösen Kreaturen so abgebrüht ruhig? Also ich fand das leider ein wenig unpassend. Ich hätte mir an dieser Stelle auch ein wenig mehr Tiefgang in Charakterbuilding gewünscht, so blieb Maru für mich nach dem ersten Band eher blaß und farblos zurück. Erfahren hat man kaum was über sie, das ist leider ein weiterer negativer Punkt auf der Liste. Einzig Tasil und Biredh, der seltsame Blinde, konnten mich noch ein wenig fesseln. Biredh ist so herrlich schräg und Tasil undurchsichtig in seinen Plänen. Die Handlung bis dahin war in Ordnung, es gab spannende Stellen aber leider wurde ich mit Maru nicht warm.

Bei Band zwei war es dann aber wieder etwas anderes. Langsam kam etwas mehr Substanz in die Geschichte und die Hoffnung, nun mehr von Maru zu erfahren liesen mich frohen Mutes weiterlesen. Wie gewohnt war hier Maru wieder mit „Onkel“ Tasil unterwegs, für die sie wie schon vorher Botengänge unternommen hat. auch hier wurde ich nach ein paar anfänglichen spannenden Ansätzen wieder etwas enttäuscht. Es ging irgendwie nicht richtig voran, immer wieder gab es Intrigen und Maru scheint nicht mehr zu sein als eine willige Helferin, wenn es Tasils Pläne erfordern. Auch hier ist es wieder einzig und allein Biredh zu verdanken das ich mich weiter zu lesen motivieren konnte. Die Handlung plätscherte leider etwas zäh dahin.

Band drei hat sich dann noch einmal gesteigert. Maru hat sich ein wenig weiterentwickelt und wurde mir zum Buchende hin sogar sympathisch. wobei ich es schade fand, das einige der interessanten Fragen um ihre Person nicht geklärt wurden. Ich hätte gerne gewusst wer ihr Vater ist. Sowas sollte ein Autor eigentlich am Ende geklärt haben, sonst bleibt der Leser mit einem unerfülltem Verlangen nach Wissen zurück. So leider auch ich. Ebenso fand ich einige der Kampfszenen etwas zu schnell vorüber. Es war immerhin ein mächtiger Dämon gegen den gekämpft wurde. eines haben die drei Bände noch gemeinsam, der Schreibstil ist recht unterhaltsam auch wenn ich mich manchmal schon ein wenig durch die Seiten quälen musste weil nicht wirklich was wichtiges passiert ist.
Meine Rezension klingt ein wenig so als hätte mir das Buch so gar keinen Spaß gemacht. Dem ist aber nicht so. Ich wurde durchaus gut unterhalten und fand die Geschichte um Maru auch ganz schön. Trotzdem ist sie nicht ganz so gut wie ich es von Torsten Fink eigentlich gewohnt bin. Ein wenig enttäuscht bin ich das noch einiges offen blieb, das hat mir einfach auch das Lesevergnügen geraubt.