Play to Live von Dmitry Rus

Die nahe Zukunft: In Russland entschließen sich immer mehr Menschen, der Wirklichkeit den Rücken zu kehren. Sie klinken sich in Virtual-Reality-Games ein, in denen sie von nun an ein digitales ewiges Leben haben. Max ist so ein Perma-Player, und zunächst ist es das Paradies. Doch schon bald dämmert den Playern, dass die Regierungen der alten Wirklichkeit ihre Augen auf die Ressourcen und Möglichkeiten der Game-Welten geworfen haben und dafür über Leichen gehen. Max und seine Mitstreiter müssen als Clan zusammenhalten – oder sterben.
Endlich konnte ich den zweiten Teil lesen. Der erste war ja schon richtig Top. Ich hab ihn in einem Zug durchgelesen. Diesen hier ereilte das gleiche Schicksal.
Es geht spannend weiter. Max hat sich inzwischen gut in seiner virtuellen Welt eingelebt und viele Freunde gefunden. Leider aber nicht nur solche, denn inzwischen hat er durch einige seiner Taten und Entscheidungen auch Feinde. Diese hatten Max gefangen genommen und nur durch besondere Hilfe entkam er ihnen. Jetzt will Max Rache üben. Der Clan der Katzen sol dafür bezahlen. So startet der zweite Band und Max`Abenteuer geht weiter.

Ich war sofort wieder in der tollen Geschichte drin und von Max und seiner Geschichte fasziniert. Natürlich kommen auch hier wieder viele Ausdrücke aus der Gamerwelt zum Einsatz, aber gerade das gefällt mir als Spielerin natürlich ungemein und ich wusste natürlich immer was gemeint war. Für Leute die nicht aus der Gamerszene stammen gibt es aber hinten im Buch ein MMORPG – Glossar in dem die Begriffe erklärt werden. Diese sind natürlich wichtig, um ganz genau zu wissen was die einzelnen Dinge für Max und Co für Auswirkungen haben.

Im ersten Band mochte ich Max ja schon gerne. Da war er mir noch ein wenig zu nervig, weil da seine Freundin nur als seine persönliche Bespaßerin dargestellt wurde. Hier ist es zum Glück besser. Das Ganze rückt ein wenig mehr in den Hintergrund. Toll fand ich zum Bespiel wie sich Max um seinen Clan kümmert. Er übernimmt Verantwortung und sorgt sich nebenbei auch um seine Mutter, die in Gefahr schwebt.
Die Handlung ist dieses Mal ein wenig ernster gestrickt. Max muss mit den Auswirkungen seines Erfolges, Neid und Missgunst und getroffenen Entscheidungen kämpfen die direkten Einfluss auf seine Spiele- sowie auch die reale Welt haben. Dazu kommt, das die Verantwortlichen von AfterWorld die Kontrolle über ihr System zu verlieren scheinen. Es wird spannend. Und dank des leserlichen Schreibstils des Autors konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Auch der zweite Band konnte mich wieder vollkommen überzeugen und in seinen Bann ziehen. Es wird spannend das sich nun um Max herum alles zuspitzt, Entscheidungen müssen getroffen werden um geliebte Menschen im realen und virtuellen Leben zu schützen und viel mehr. Eingebettet in einer interessanten Welt und garniert mit tollen Charakteren, macht das Buch Spaß zu lesen.

Nijura- Das Erbe der Elfenkrone von Jenny-Mai Nuyen

Nur eine Waffe kann das Elfenvolk retten
Als die magische Krone der Elfen einem machtbesessenen Menschen in die Hände fällt, steht alles auf dem Spiel: das Fortbestehen des Elfenvolks genauso wie das Gleichgewicht der Welt. Alle Hoffnungen ruhen auf der jungen Halbelfe Nill. Sie ist die Auserwählte – sie ist Nijura. Gejagt von Grauen Kriegern, unterstützt nur von wenigen mutigen Gefährten und ausgestattet mit der einzigen Waffe, die das Elfenvolk retten kann, macht sich Nijura auf die gefährliche Reise zum Turm des Königs.
Ich mag Geschichten mit Elfen und Co, deshalb war ich bei Nijura sehr gespannt. Als Halbelfe muss Nill ja auch damit klar kommen das sie zu keinem Volk richtig „gehört“. Und genau das wurde hier auch wirklich schön in Szene gesetzt. aber natürlich nicht nur, den Nill ist sehr liebenswürdig und ich mochte sie auch gleich. So bin ich ihr auch gerne durch die Wälder gefolgt in die es sie immer wieder, zu Buchanfang, gezogen hat. Das dann ausgerechnet sie die Waffe findet, lastet ihr auch gleichzeitig die Bürde auf ihre Heimat zu verlassen und sich auf eine gefährliche Mission zu begeben.
Was mir sehr gefiel war schon mal die richtig schöne Beschreibung der Wälder und Orte durch die Nill dabei kam. Hier wurde alles sehr bildhaft beschrieben und man hatte das Gefühl selbst mit Nill dort zu sein. Auch die Ängste und Gefühle der Halbelfe kamen gut herüber. Ich mag nicht zuviel verraten, aber ihre neuen Gefährten taten dem Buch ebenfalls sehr gut. Ich mochte die Gruppe die Nill in ihre Mitte aufgenommen hat.

Es gibt aber nicht nur Nill und ihre Gefährten in dieser Geschichte, sondern erzählt Nijura auch von Scapa und Arane, einem Diebespaar. Die Geschichte der zwei ist ebenso wunderschön wie tragisch und mit Nill`s Weg verknüpft. Mir gefiel das wirklich sehr gut, vor allem auch weil Frau Nuyen die Charaktere Scapa und Arane ebenfalls sehr gut dargestellt hat. Wir Leser lernen die beiden sehr früh kennen und können Scapa, wie Nill durch die Geschichte folgen.

Dank des wirklich bildhaften und leserlichen Schreibstils der Autorin wird alles zu einer schönen Geschichte verwoben. Mir persönlich gefiel die Vielfalt der Charaktere und wie sich deren Schicksale miteinander verknüpft haben. Was ich auch klasse fand waren die Elfen selbst. Hier wurden sie einmal ganz anders dargestellt wie meistens und ich empfand das als wohltuend.

Nijura ist ein wirklich schönes Fantasywerk das den Leser in eine spannende und interessante Welt entführt. Dazu gibt es eine Menge toller Charaktere wie Nill, das Diebespaar Scapa und Arane und eine schöne Handlung. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht Nill auf ihrem Weg zu folgen.

Arlo Finch (1). Im Tal des Feuers


„Wenn ich dich sehen kann, können sie dich auch sehen … Sei vorsichtig, Arlo Finch!“
Irgendwas stimmt nicht in Pine Mountain. Das merkt Arlo Finch sofort, als er mit seiner Familie in das abgeschiedene Bergdorf zieht. Was hat es mit den merkwürdigen Tieren auf sich, die ihm immer wieder am Waldrand auflauern, und was mit dem Mädchen, das niemand außer ihm sieht? Zum Glück findet Arlo in Indra, Henry Wu und den ortsansässigen Rangern schnell Freunde, die sich bestens auskennen mit den Geheimnissen der Langen Wälder, mit Schutzzaubern und den Gefahren der Wildnis. Doch auch sie hätten nie geahnt, in welch unglaubliches Abenteuer sie geraten, als sie die Wälder gemeinsam mit Arlo betreten.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und das kann ich sagen obwohl ich vom alter her eigentlich schon einiges über der empfohlenen Lesealtersgruppe liege. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Die Leseprobe sowie auch das wirklich schöne Cover passen einfach perfekt zusammen. Gelohnt hat sich das Buch in jedem Fall. Warum erzähle ich sofort.

Arlo Finch wirkt auf den ersten Blick wohl wegen seiner ungewöhnlichen Optik, etwas seltsam. Auch ist er jemand der besonders große Vorsicht bei allem was er tut walten lässt. Das machte ihn für mich schon mal sehr sympatisch, weil er kein Held ist, dem alles in den Schoss fällt. Er ist einfach anders, und das macht ihn wiederum zu was Besonderem. Wie man zwischen den Zeilen erfährt, ist er jemand der nicht besonders viele Freunde hat. Zum Glück scheint sich das aber langsam zu ändern. Er blüht regelrecht auf und ist mit Leib und Seele Ranger.

Das ist auch gleich der zweite Punkt der mir sehr gefallen hat. Diese Leidenschaft ein Ranger oder wie man hier sagt Pfadfinder, zu sein, zieht sich durch das ganze Buch und hat mir sehr gefallen. Ich selbst hatte damals so ein Survival- Büchlein, das weckt einfach schöne Erinnerungen. Dazu kommt, das Arlo trotz seines jungen Alters schon ein recht verantwortungsbewusster Junge ist. Er will seine Familie beschützen und dafür tut er auch alles.

Spannend ist es natürlich auch sehr. Ich mag die Geschichte die mit rätselhaften und gefährlichen fantastischen Wesen aufwartet die Arlo durchaus in Gefahr bringen. Dazu kommt auch einfach der tolle Erzählstil des Autors, der Arlo und seine Freunde in einige herausfordernde Situationen steckt, die sie meistern müssen. Der Mix zwischen oft mal lustigen Dingen und Spannung ist echt gelungen.

Zu den Figuren ; ich mochte Arlo gleich auf Anhieb. Auch seine Freunde konnte ich mir sehr gut vorstellen. Sie passten wirklich super zu ihm. Ebenso mochte ich auch seine Mama und seine Schwester. Auch Onkel Wade, der Arlo auch immer zur Seite stand. Alles in allem hat der Autor hier einfach eine wirklich tolle Kombination von Charakteren und Handlung geschaffen.

Arlo Finch geht bald weiter und ich muss sagen, ja ich will wissen wie es weitergeht. Diese Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie war spannend und ich mochte die Figuren die mitgespielt haben. Die Handlung war spannend und hat mich gut unterhalten. Für junge Fantasy Fans die auch gerne Ranger/Pfadfinder mögen ist das ein echter LeseSpaß.

Diener der alten Macht-Das Erbe der Weitseher 1 von Robin Hobb

Fünfzehn Jahre sind seit dem schrecklichen Krieg der sechs Provinzen mit den Roten Korsaren vergangen, seitdem herrscht ein unsicherer Friede. Da verschwindet Prinz Pflichtgetreu kurz vor seiner Hochzeit mit einer Prinzessin der Roten Korsaren. Will er der Vermählung ausweichen, wie einige behaupten? Oder ist ihm etwas zugestoßen? Es gibt nur einen, der sich auf die gefahrvolle Suche nach ihm machen kann: Fitz der Bastard mit seinem Wolf Nachtauge. Doch der hat sich geschworen, nie wieder in die Intrigen des Königshofs verstrickt zu werden.
Endlich, das war das erste was mir bei dem Buch in den Sinn gekommen ist. Ich hatte zuvor die Chronik der Weitseher gelesen und war von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert. Habe die Geschichte um Fitz, den Bastard geliebt. Und nun gibt es endlich die Fortsetzung und was soll ich sagen? Ich bin wieder verliebt.

Die Geschichte fängt beinahe dort an wo die andere geendet hat. Aber einiges hat sich verändert. Fitz zum Beispiel, er ist still und eher in sich gekehrt. Hat sich abgeschottet und lebt eher zurückgezogen mit seinem Begleiter Nachtauge und Harm, in einer Art Versteck. Ich fühlte mich gleich wieder mit Fitz, meinem Lieblingscharakter seit der ersten Stunde, verbunden. Er wirkt traurig und niedergeschlagen und zunächst sieht alles danach aus das es dieses mal ein eher düsteres Buch wird, aber dem ist nicht so denn schon ziemlich schnell beginnt sich das leben von Fitz wieder zu ändern. Und damit sind wir als Leser auch wieder mitten drin in einem Stück Fantasy, das einfach wunderschön ist.

Zunächst ist da wie immer die Handlung die Fitz wieder alles abverlangt, er muss sich Teilen aus seiner Vergangenheit stellen und wieder einmal über sich hinauswachsen. Dabei begleiten ihn nicht nur die schon bekannten Charaktere wie zum Beispiel der Naar oder auch die Königin Kettricken durch die Seiten, es kommen auch einige neue hinzu. Was mir persönlich jedoch super gefallen hat war das man dieses mal noch mehr vom Naar erfährt.

In gewohnter Manier verzaubert Robin Hobb den Leser mit einer wunderschön bildhaften und leicht leserlichen . So baut sich das wunderbare Setting um Fitz vor dem inneren Auge des Lesers auf und entführt ihn in eine wunderschöne Welt in der es wie im echten Leben auch weniger schöne Dinge gibt. Aber mit Fitz hat der Leser einen Helden, der er liebhaben kann und ihm gerne folgt.

Ich habe ja schon zu Anfang gesagt das ich die Chronik um Fitz Weitseher schon geliebt habe. Das tue ich auch jetzt mit dieser Buchreihe. Robin Hobby ist eine wunderbare Autorin die mit den Chroniken und „Dem Erbe der Weitseher“ – Reihe ein Stück Fantasy geschaffen hat das ich persönlich zu einer meiner Lieblingsbuchreihen zähle. Die Charaktere sind herrlich tief gezeichnet und die Handlung gespickt mit tollen Wendungen und Überraschungen. Für mich persönlich ein absolutes Fantasy Must have.

Das Spiel der Götter 16 – Die Flucht der Kinder von Steven Erikson

Rutt und Badalle sind auf der Flucht vor den Inquisitoren, und mit ihnen noch Tausende weiterer Kinder. Irgendwie sind Rutt und Badalle die Anführer der Flüchtlinge geworden, und sie geben ihr Bestes. Dennoch müssen sie jeden Tag mit ansehen, wie einige ihrer Freunde und Schützlinge sterben. Da erreichen sie endlich die Glaswüste, das Ziel ihrer Hoffnung – oder ihres endgültigen Untergangs.
Endlich ist er da und das Warten hat ein Ende. Ich war schon mega neugierig wie es weitergeht.
Wie schon in den Bänden zuvor sind auch hier wieder eine große Menge an Figuren vertreten. Es gibt neue und natürlich auch wieder alt bekannte die man in den ganzen Bände zuvor kennen und auch lieben gelernt hat. Was ich persönlich schon immer mit einem schmunzeln bedenke sind die namen der Figuren. Sergant Morgenrot, Fiedler, Trottel und Co sind nur ein kleiner Auszug aus dem riesigen Figurenarsenal das Herr Erikson erschaffen hat.

Zur Handlung selber will ich jetzt gar nicht groß was verraten. Es gibt die üblichen Wirrungen, vermischte Handlungsstränge und die eine oder andere Überraschung. Mich wundert es immer wieder wie der Autor bei so vielen verschiedenen Strängen die Übersicht behalten kann. Was mir hier in diesem Band wieder sehr aufgefallen ist, ist der Humor der in manchen Dialogen und Szenen mit von der Partie ist. So hat mich zum Beispiel das kleine Gespräch zwischen Urb und Hellian zum Schmunzeln gebracht. Und die Geschichte um Rutt und Badalle ist wirklich lesenswert.

Der Schreibstil ist wie man es von Steven Erikson kennt, sehr ausführlich und bildhaft. Da macht er auch nicht vor leicht brutalen Ausführungen halt. Für Neulinge, ist der Stil vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man kommt da wirklich schnell rein, finde ich.

Natürlich sollten Leser, die „Das Spiel der Götter“ noch nicht kennen auch mit Band 1 der Reihe starten. Sonst kommt man da nicht mehr mit. Hilfreich ist aber, wie bei jedem Band am Ende das Dramatis Personae, das eine Übersicht über die wichtigsten Figuren des Bandes bietet. Ich mochte den Band auch wenn er mir insgesamt nicht so Aktionsreich wie die anderen Bände vorkommt, ist er dennoch trotzdem sehr leserlich. Mir persönlich gefallen die kleinen Geschichten um die einzelnen Figuren wirklich sehr, sie verdichten das ganze Werk wunderbar zu einer komplexen Einheit. Für Fantasyfans ein wirklicher Lesespaß.

Der Outsider von Stephen King


Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
Anders als ich es vom Meister des Horrors bisher gewöhnt bin, aber auch wirklich richtig angenehm anders.

Alles beginnt mit dem Ende. Oder besser gesagt mit dem schrecklichen Verbrechen an einem gerade mal elfjährigen Jungen. Der Täter ist schnell gefunden und ja, die Beweise sprechen allerdings auch eine sehr deutliche Sprache. Bis dahin liest sich Outsider auch wie ein richtiger Krimi/Thriller. Es wird nach Beweisen gesucht, die Spuren untersucht und man bekommt als Leser eine Menge Polizeiarbeit mit. Das jedoch ohne das es je langweilig werden würde. Im Gegenteil, ich war so gepackt, das ich das Buch auch gleich an zwei Abenden durchgelesen habe. Dabei sind es auch dieses Mal wieder die Charaktere die Mr. King wieder so einzigartig und interessant gestaltet hat, das sie einem wie Bekannte vorkommen.
Allen voran die Hauptfigur Ralph Anderson, einen Polizeibeamten. bzw. den Beamten der Coach T mit festgenommen hat.

Zu Buchbeginn ist er eher der Polizist wie man ihn aus diversen Serien kennt. Er ist pflichtbewusst, realistisch und glaubt fest an das was er tut und was er sieht. Das sich seine Sicht der dinge noch ändern wird, passiert zwangsläufig, denn Stephen King hat keinen Krimi geschrieben. Es ist viel mehr. Und ja, aus dem anfangs so klaren Fall wird immer mehr das was einer Horrorstory gleicht. Schleichend gesellt sich der Part dazu der dem Leser bei den meisten King Romanen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist dieses unaussprechlich mysteriöse das plötzlich auftaucht und für das es keine besondere Erklärung zu geben scheint.

Ich muss ehrlich gestehen das ich nach Sleeping Beauties nicht so Recht wusste ob mir der Outsider gefallen würde, aber das tut er. Ich bin gerade noch ziemlich beeindruckt von der ganzen Handlung, die mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Wieder hat mich Herr King mit seiner besonderen Art eine Geschichte zu schreiben beeindruckt. Und während in seinen anderen Geschichten das Grauen langsam in den Alltag unbescholtener Bürger einbricht, so hat es mich schon von der ersten Seite an gepackt. Ich spürte einfach das da noch mehr war, und so war es auch.
Ich bin froh dem Buch eine Chance gegeben zu haben. Dieser King hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Anfang ist schockierend, man fühlt sich als würde man einen Thriller lesen nur um dann wieder vollkommen überrascht zu werden.  King versteht es einfach meisterhaft mit Worten und überraschenden Wendungen ein Buch zu erschaffen, das einem beim Lesen wachhält. Für mich ist der der Outsider ein echter Lesegenuß gewesen.